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Buchtipps Kalifornien |
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T.C. Boyle: Grün ist die Hoffnung (engl.: Budding Prospects)
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Der Ich-Erzähler Felix hat in seinem jungen Leben schon vieles ausprobiert – Boy Scouts, Basketball, College, Army, Heirat sowie diverse Jobs – jedoch mangels Ausdauer immer wieder alles aufgegeben. Als ihm eines Tages die Chance, innerhalb eines Jahres eine halbe Million Dollar zu verdienen, in den Schoß fällt, nimmt er sich vor, diesmal dran zu bleiben und die Sache bis zum Ende durchzuziehen. Der denkbar einfach klingende Auftrag lautet, in den abgelegenen Hügeln Nordkaliforniens auf einer Fläche von 390 acres Marihuana anzubauen. Gemeinsam mit zwei Freunden macht er sich auf in die Wildnis, wo sie eine Hütte beziehen und sich an die Arbeit machen. Doch das Leben in den Hügeln erweist sich als anstrengender, als die drei es sich erträumt haben. Dazu lassen schwere Rückschläge, hinterwäldlerische Nachbarn, der örtliche Sheriff, plötzliche Pilzerkrankungen und die sengende kalifornische Hitze das „Sommercamp“ zur Belastungsprobe werden.
Weniger vielschichtig, dafür umso leichter und unterhaltsamer geschrieben, ein durchaus lesenswerter Roman. |
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T.C. Boyle: América (engl.: The Tortilla Curtain)
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Zentrales Thema des Romans ist die Problematik illegaler Einwanderung in die USA aus dem benachbarten Mexico. Schauplatz der Handlung ist Topanga Canyon, ein wohlhabendes Wohngebiet im Los Angeles County, nicht weit entfernt von der mexikanischen Grenze, dem so genannten „Tortilla Curtain“.
Dort fährt der Amerikaner Delaney eines Tages mit seinem Wagen versehentlich einem Mann an. Dieser heißt Cándido, ist illegaler mexikanischer Einwanderer und hat verständlicherweise kein Interesse daran, den Unfall zur Anzeige zu bringen. Verletzt flieht er vom Unfallort, während Delaney noch über sein Auto und seine Versicherung nachdenkt. Doch fortan scheinen die Leben der beiden Männer schicksalhaft miteinander verbunden zu sein, treffen sie zufälligerweise doch immer wieder aufeinander. Dabei entwickelt sich Delaney, der sich anfangs selbst als liberalen Humanisten sieht, im Verlauf der Geschichte zunehmend zum Rassisten.
Boyle beschreibt sehr anschaulich die unterschiedlichen Lebenssituationen sowie die räumliche Nähe zwischen Reichtum und Armut, ohne jedoch eine Wertung abzugeben. Der Roman erinnert stark an John Steinbecks „Früchte des Zorns“, aus welchem zu Beginn auch zitiert wird:
„They ain’t human. A human being wouldn’t live like they do. A human being couldn’t stand it to be so dirty and miserable.” ... |
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Armistead Maupin: Stadtgeschichten, Bände 1-6 (engl.: Tales of the City) |
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John Steinbeck: Die Straße der Ölsardinen (engl.: Cannery Row)
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"Die Straße der Ölsardinen" ist eine liebevolle Beschreibung des Alltags der
einfachen Leute im Fischerstädtchen Monterey der Dreißiger Jahre - Trinker,
Gelegenheitsarbeiter, leichte Mädchen und Lebenskünstler lassen den Leser an
ihrem Sorgen und Nöten, aber auch an ihren Freuden und Lebensphilosophien
teilhaben, wobei die Charaktere so liebenswert beschrieben sind, dass man sofort
mit ihnen sympathisiert.
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