Fuerteventura

 

 

 

 

 

Blick auf das zentrale Bergland

Bronzestatuen am Aussichtspunkt

Mirador de Betancuria

 

 

 

Der Aussichtspunkt Mirador de Betancuria befindet sich etwa drei Kilometer nördlich des Bergdorfes Betancuria auf dem Vulkankegel des Tegù auf einer Höhe von gut 600 Metern. Von hier aus bietet sich einer der schönsten Ausblicke über die Bergwelt Fuerteventuras, bei klarem Wetter sollen sogar die Dünen von Corralejo ganz im Norden der Insel erkennbar sein. Direkt am Pass wurden im Jahr 2008 zwei riesige Bronzestatuen der legendären Könige Ayoze und Guise aus der Zeit der spanischen Invasion errichtet. Knapp 50 Meter höher befindet sich am Mirador de Morro Velosa eine kleine Cafeteria, die Schutz vor dem Wind bietet, aber leider geschlossen hatte. Wer mag, kann von hier aus auch den 669 m hohen Gipfel des Tegù erklimmen. Das haben wir uns jedoch erspart, dafür wurde ein Geocache gesucht und gefunden. :-)

(Bilder zum Vergrößern bitte jeweils anklicken) 

 

 

 

Blick auf die südliche Bergwelt und das Dorf Betancuria

Kathedrale von Betancuria

 

 

 

Das Bergdörfchen Betancuria ist sehr überschaubar, aber ein kurzer Halt lohnt dennoch, um zumindest die Kathedrale anzuschauen und die angenehme Ruhe des Ortes einzufangen. Da die Sonne zum Fotografieren ungünstig stand leider nur dieses eine Bild von hier - und weiter ging's auch schon durch die Bergwelt auf der schmalen und kurvenreichen Passstraße in Richtung  Pájara. Einmal stand uns in einer engen Kurve unvermittelt ein großer Reisebus gegenüber O_O - zum Glück saß Max am Steuer und rangierte rückwärts, bis wir gerade so aneinander vorbei passten. Ein Aussichtspunkt bot uns den Blick auf den Stausee Presa de las Peñas. Dieser ist lediglich nach regenreichen Wintern mit Wasser gefüllt, ansonsten präsentiert er sich trocken und teilweise mit Schilf überwuchert und wirkt damit wie eine grüne Oase inmitten der Bergwüste.

 

 

 

Stausee Presa de las Peñas

Aussichtspunkt auf dem weg nach Pájara

Terrassenanbau am steilen Geröllhang

 

 

 

 

 

 

An einem weiteren Aussichtspunkt entdeckten wir Erosionsformen am Gestein, die uns stark an jene am Uluru in Australien erinnerten. Und ein paar tierische Begegnungen gab es auch: Mit einem Raben, der direkt vor uns auf dem Boden geschickt ein Minipäckchen Butter öffnete, das er auf dem Parkplatz gefunden hatte, und dessen Inhalt verzehrte sowie mit einem kleinen Rudel Atlashörnchen, die emsig zwischen den Steinen umherwuselten. Das Atlashörnchen oder Nordafrikanische Borstenhörnchen stammt ursprünglich aus Marokko und Algerien und wurde durch den Menschen nach Fuerteventura eingeschleppt, wo es seitdem ebenfalls heimisch ist.

 

 

 

 

Bizarre Ersionsformen durch Wind und Waser

 

 

 

Rabe auf Nahrungssuche ...

 

 

 ... und fündig geworden

 

 

 

Atlashörnchen

 

 

 

Im hübschen Städtchen Pájara legten wir nach einem kleinen Rundgang eine kleine Rast in einem netten Café ein und genossen die Sonne und die angenehme Athmosphäre des Ortes.

 

 

 

Kirche von Pájara ...

... mit indianisch anmutenden Verzierungen

 

Altes Wasserschöpfrad

 

 

Prächtige Bougainvilleen

und ein Weihnachtsmann

 

 

 

 

 

Inseltour Teil 2

 

 
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