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Patenkind |
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Unsere Reisen und Auslandsaufenthalte haben uns auch immer wieder das Leben und die Lebensbedingungen der Menschen in armen Ländern nahegebracht, was stets in der Frage resultierte: Was kann man machen? Nach etlichen Recherchen über die zahlreichen bestehenden Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten fiel die Wahl auf eine Patenschaft über die international tätige Kinderhilfsorganisation Plan. So habe ich 2007 über Plan eine Patenschaft für ein kleines Mädchen aus Kenya übernommen.
Warum gerade ein Kind aus Kenya?
Kenya war mein erstes "großes" Reiseland, in welches ich mich sofort verliebt habe, so dass ich
einige Jahre später dort auch meine Diplomarbeit über kleinbäuerliche Anbaumethoden geschrieben habe. |
Sharon mit ihrer Mutter vor ihrem Haus ...
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... und vor ihrer Schule |
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Patenkind-Vorstellung
Sharon lebt mit ihren Eltern sowie drei weiteren Schwestern im Kisumu District im Westen Kenyas.
Haupterwerbszweige in dieser Region sind Fischerei (Lake Victoria) und kleinbäuerliche Landwirtschaft, Elektrischen
Strom gibt es nicht, ihren Wasserbedarf deckt die Familie während der Regenzeit
aus natürlichen Wasservorkommen (ca. 2 km entfernt), während der Trockenzeit
mittels einer Handpumpe aus einem etwa 4 km entfernten Bohrloch. Sharon besucht
die Schule, ihr Schulweg ist ca. 45 min. lang. Dort lernt sie u.a. auch
Englisch - allerdings hat sie es bislang noch nicht gewagt, selbst einen Brief
zu schreiben, das überlässt sie erstmal noch ihrer Mutter und ihrer älteren
Schwester. Von einigen Malariafällen abgesehen waren Sharon und ihre Familie die
letzten Jahre über glücklicherweise gesund. Die nächst gelegene medizinische
Versorgungsmöglichkeit liegt etwa 30 min. von ihrem Haus entfernt. Plan unterstützt die Menschen in Sharons Umfeld auf
verschiedenste Weise, z.B. durch - Neubau und Renovierung von Klassenzimmern - Errichtung von Wassertanks - Bau von Latrinen und öffentlichen Toiletten - Kampagnen zu gesundheitlicher Aufklärung, insbesondere im
Hinblick auf HIV und Krankheiten infolge von verunreinigtem Wasser - Beratung der Kleinbauern bezüglich Anbaumethoden und anderen
Zuerwerbsmöglichkeiten u.v.m.
Weitere Informationen: Rice, Xan: The looting of Kenya. 2007. URL:
http://www.guardian.co.uk/world/2007/aug/31/kenya.topstories3 Hepple, George and Smith, David: WikiLeaks
Cables: Rampant corruption "could push Kenya back into violence". 2010. URL:
http://www.guardian.co.uk/world/2010/dec/08/wikileaks-cables-kenya-violence-china Knaup, Horand: Kenia träumt von einer besseren
Zukunft. 2010. URL:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,714093,00.html Amnesty International:
Amnesty Report 2010 - Kenia Human Rights Watch on Kenya, URL:
http://www.hrw.org/africa/kenya Rural Poverty Portal, URL:
http://www.ruralpovertyportal.org/web/guest/country/home/tags/kenya
Hauptanbaufrüchte sind Sorghum, Mais, Bohnen, Cassava, Süßkartoffeln und Erdnüsse.
Wie auf dem Foto ersichtlich lebt die Familie wie die meisten Kleinbauern in einer kleinen, traditionellen Lehmhütte mit Strohdach.

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